Unsere Geschichte

„Mama können wir mal wieder Mina besuchen?“ fragt mich mein 4-jähriger Sohn Sam.
 

 An sich wäre das kein Problem, doch es ist Mitte April 2020, kurz vor Ostern. Das heißt, es ist ein Problem: Corona Zeit. 
Es herrscht Kontaktverbot zu nicht im Haushalt lebenden Menschen. Sprich Freunde und Familie dürfen nicht bzw. nur mit ausreichend Abstand getroffen werden. Sam versteht was Corona ist, wir haben darüber gesprochen und er hat verstanden, dass Corona für Oma und Opa gefährlich sein kann. 
 „Aber ich möchte zu Mina. Sie hat eine so tolle Schaukel im Garten“. Mina ist mein Patenkind und eine süße, kreative 7-jährige, die zurzeit nicht in die Schule gehen kann, um dort zu lernen oder mit ihren Freundinnen auf dem Schulhof zu spielen. Alles steht still.
 
Mina ist nicht Oma, also…
 „Sam, ich weiß, Du vermisst deine Freunde und alle, die Du lieb hast. Was hältst Du davon, wenn wir Mina ein Bild malen oder ihr zu Ostern etwas Gebasteltes schicken?“ schlage ich meinem Sprössling vor. Er ist begeistert. Also holen wir alle Zutaten für Salzteig aus den Schränken und fangen an zu kneten, Ostereier auszustechen, zu backen und zu malen. Zusammen mit einem „Wir vermissen Euch alle soooo sehr.“ geht das Päckchen auf die Reise in den nur ca. 20km entfernten Wohnort von Minas Familie.
 
Einige Tage später bekommt Sam Post – von Mina. Sie hat ihm ein Spiel eingepackt, dass sie in Sams Alter sehr gerne gespielt hat. Jetzt braucht sie es nicht mehr und hat es Sam geschenkt. Nun sitzen wir jeden Nachmittag am Esszimmertisch, im Garten oder auf dem Wohnzimmerboden und spielen Kinder-Kniffel. Eines Nachmittags hole ich mein Smartphone dazu und starte einen Videocall mit Minas Mama. „Hallo, wir wollten Euch mal gerade zeigen, dass wir das Kniffelspiel sehr gerne spielen. Dankeschön.“ Mina und Sam sehen sich endlich mal wieder „live“ – über das Handydisplay.
 Dass wir noch nicht früher darauf gekommen sind, stellen wir dabei fest. Und in diesem Moment ist die Idee für „Mina & Sam | Stay at home & keep in touch“ geboren.

 Wir – also die Mamas von Mina und Sam - überlegen uns, mit kleinen liebevoll gepackten Tütchen zu verschiedenen Themen unseren Mitmenschen zu verhelfen sich online zu treffen und miteinander anzustoßen. Oder die Tütchen einfach als kleine Geste der Dankbarkeit, zum Gratulieren oder Wertschätzen zu verschenken.
 Gesagt, getan. Nach nur zwei Wochen Brainstorming, Namensfindung, Logolayout, Produktzusammenstellung, Beschaffung, Fotoshooting, Werbung und eine Geburtstags-Onlineparty haben wir das erste Tütchen „Kaffeekränzchen“ anbieten können. Weitere Tüten folgten schnell.
 
 Mina und Sam waren der Anstoß für unsere Idee , deshalb trägt das Projekt auch Ihre Namen.

Julia & Mareike

Online Party mit Mina & Sam Produkten wurde ausgiebig getestet.

Das Muster unseres ersten Produktes